wC-Jugend gegen den Tabellenführer und hessischen Meister TSG-Münster

Die TVP-Mädels starteten gut und motiviert ins Spiel und es entwickelte sich von Beginn an eine hochklassige Partie auf Augenhöhe. In den ersten 15 Minuten wogte das Spiel hin und her. Nach dem Ausgleichstreffer zum 9:9 stellte sich die Abwehr des TVP immer besser auf den Angriff der Münsteranerinnen ein. In den folgenden 9 Minuten bis zur Pause kassierten die Petterweilerinnen keinen einzigen Gegentreffer. Selbst die gefürchteten Tempogegenstöße der TSG blieben aus. Durch ruhiges und sicheres Angriffsverhalten konnte jetzt vor allem Leni Gremmel schöne Tore erzielen und der TVP ging mit einer Führung von 14:9 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause kam Münster deutlich konzentrierter aus der Kabine, schaffte in der 32. Minute den Ausgleich und ging nach 35 Spielminuten beim Stand von 17:18 erstmals in Halbzeit 2 in Führung. Davon ließen sich die TVP-Mädels zwar beeindrucken, hielten das Spiel aber weitere 10 Minuten völlig offen. Nach gut 45 Minuten stand es 23:24 aus Petterweiler Sicht.  Und dann stellten die TVP-Mädels das Handballspielen komplett ein. Münster kam in den letzten 4 Spielminuten auf weitere 7 (!) Tore und wurde bei einem Endstand von 23:31 ihrer Favoritenrolle in dieser Höhe viel zu deutlich gerecht.

Henrietta Hegger: „Dieses Spiel hat uns wieder gezeigt, dass wir auf dem Niveau der vorderen Mannschaften durchaus mithalten können. Um in solchen Spielen zu punkten, müssen wir aber noch an unserer Kondition und vor allem unserer Einstellung arbeiten.“

Fazit der Trainer: Wir haben 40 Minuten lang ein überragendes Spiel unserer Mannschaft gesehen. Die Mädels konnten in dieser sehr intensiven Partie viele besprochene und trainierte Inhalte sehr gut umsetzen. Am Ende haben sie sich aber für diesen Kampfgeist nicht belohnt.

Johanna Kleemann, Lilly Kloß, Helena Hegger, Rosa Sophia Redlich, Leni Gremmel (5), Sally Tere (5/2), Lucy Kisling (2), Lea Jendrzok, Kira Stoiko, Lena Neubert, Mia Henneberger (2), Malena Malkmus (1), Kira Ullrich (6), Henrietta Hegger (2)

Bericht: Henrietta Hegger

Nach oben scrollen